Von der Schreinerei zum Küchenstudio

Visualisierung: varia Küchenstudio Karlsdorf — vom Handwerk zum eigenen Studio

Wer als Schreiner oder Tischler bereits eine Verkaufsfläche hat, bringt das Schwierigste mit: Verständnis für Material, Maß und Montage. Der Schritt zum Küchenstudio bedeutet vor allem, das Geschäft vom Auftragshandwerk auf planungsgetriebenen Möbelverkauf umzustellen – mit Planungssoftware, einem festen Systemsortiment und einem Verkaufsablauf statt Angebotskalkulation.

Eintritt · einmalig5.000 €

Aufbau Deines Auftritts inklusive.

Eigenkapital · Richtwertab ~10.000 €

Dein Eigenanteil, auf dem die Finanzierung aufbaut.

Umsatzbeteiligung0 %

Jeder Auftrag zahlt auf Dein Geschäft ein.

Stand 09/2026. Unverbindliche Information, kein Vertragsangebot — keine Zusage über Umsatz, Ertrag oder Rendite.

Was bleibt – und worauf Du aufbaust

Als Schreiner oder Tischler beherrschst Du das, was sich am schwersten lernen lässt und was viele Küchenverkäufer nie ganz verinnerlichen: ein sicheres Gefühl für Material, Maße und reale Einbausituationen. Du siehst einer Wand an, ob die Planung später passt, und Du kannst einem Kunden glaubwürdig erklären, warum eine Lösung funktioniert und eine andere nicht.

Verständnis für Material, Maß und Montage

die Basis glaubwürdiger Planung

Bestehender Standort und Kundenstamm in der Region

Handwerkliche Glaubwürdigkeit im Beratungsgespräch

Unternehmerische Erfahrung als selbstständiger Betriebsinhaber

Was sich ändert: vom Auftragshandwerk zum Planungs- und Verkaufsbetrieb

Der größte Unterschied liegt nicht in der Werkstatt, sondern im Geschäftsmodell. Eine Schreinerei verdient an gefertigter Arbeit und kalkuliert Aufträge. Ein Küchenstudio verdient an Planung und am Verkauf von Systemküchen – die eigentliche Wertschöpfung verschiebt sich vom Bauen zum Beraten, Planen und Abschließen.

Schwerpunkt verschiebt sich von Fertigung zu Beratung, Planung und Verkauf

Systemküchen statt Einzelanfertigung

feste Lieferanten, kalkulierbare Preise

Montage anfangs extern, damit Du Dich auf Planung und Abschluss konzentrierst

Abgabe eines Teils der Fertigung, dafür planbarer Verkaufsablauf

Vom Handwerk ins Studio

Dein Können bleibt. Dazu kommen Konzept, Sortiment und Anfragen.

Schreiner in seiner WerkstattAI

Planungssoftware und Sortiment

Im Zentrum des Studios steht die Planung. Statt Werkstattzeichnung und Auftragskalkulation arbeitest Du mit professioneller 3D-Küchenplanung – inklusive Visualisierung, mit der Kunden ihre Küche schon im Gespräch erleben. Die Software ist Teil der Schulung; Du musst sie nicht von außen einkaufen oder Dich allein einarbeiten.

Professionelle 3D-Planung mit Visualisierung

Teil der Schulung

Festes Systemsortiment statt offener Beschaffung

varia Purion als exklusive Eigenmarke

Einkaufskonditionen über den Verbund DER KREIS

Ablauf und Ausstellung: das schlanke Studio-Konzept

Eine bestehende Verkaufsfläche heißt nicht automatisch, dass sie als Küchenstudio funktioniert. Das schlanke Studio-Konzept von varia rechnet mit rund 150 m² (150–200, maximal 300 m²) und 6 bis 8 Küchenkojen. Maßgeblich sind außerdem ein Einzugsgebiet ab etwa 20.000 Einwohnern, eine Hauptlage mit Schaufenster, 3–5 Parkplätze und idealerweise kein direkter Wettbewerber im Radius von 10–15 km.

Rund 150 m², 6–8 Küchenkojen, Hauptlage mit Schaufenster

Einzugsgebiet ab ~20.000 Einwohnern, 3–5 Parkplätze

Gebietsschutz für das vergebene Gebiet

Begleitung von Standortbewertung über Businessplan bis Ausstellungsaufbau

Wie varia begleitet – und was Du mitbringen solltest

varia ist seit 1997 am Markt und Teil von DER KREIS, einem Verbund mit europaweitem Rückhalt. Der Eintritt kostet einmalig 5.000 €, die laufende Franchisegebühr beträgt 199 € pro Monat – all-inclusive (Namensrechte, Landingpage, E-Mail-Postfächer, varia Dashboard, varia InfoNet) und ohne Umsatzbeteiligung — die Gebühr ist fix, nicht prozentual.

Eintritt 5.000 € einmalig, 199 €/Monat all-inclusive, 0 % vom Umsatz

Ausbildung

rund 9 Wochen Praktikum im Pilotbetrieb Leonberg

Eigenkapital als Richtwert ab ~10.000 €

Voraussetzung

Freude an Beratung und Verkauf, nicht nur an Fertigung

Häufige Fragen

Muss ich meine Schreinerei aufgeben, um ein Küchenstudio zu eröffnen?

Nicht zwingend. Viele Wege sind denkbar: vom kompletten Umstieg über ein zweites Standbein bis zur Umwidmung einer vorhandenen Verkaufsfläche. Entscheidend ist, ob Standort und Fläche das schlanke Studio-Konzept (rund 150 m², 6–8 Küchenkojen, Hauptlage mit Schaufenster) tragen. Das klären wir gemeinsam im Erstgespräch und im Gebiets-Check.

Brauche ich eine eigene Werkstatt und eigene Monteure?

Für den Start nicht. Die Montage läuft im schlanken Studio-Konzept anfangs extern. Du konzentrierst Dich auf Beratung, Planung und Verkauf. Deine handwerkliche Kompetenz bleibt dabei ein Vorteil – bei der Aufmaßprüfung, der Planung und im Beratungsgespräch.

Welche Planungssoftware wird eingesetzt und muss ich sie selbst beschaffen?

Im Studio arbeitest Du mit professioneller 3D-Küchenplanung inklusive Visualisierung. Die Software und ihre Anwendung sind Teil der Ausbildung – Du musst Dich nicht allein einarbeiten oder Werkzeuge von außen einkaufen.

Kann ich frei einkaufen oder gibt es ein festes Sortiment?

Du verkaufst ein festes Systemsortiment mit varia Purion (Eigenmarke, exklusiv nur bei varia), Bora, Nobilia, Schüller, Leicht sowie Geräten von Miele, Bosch, Siemens und AEG. Der Einkauf läuft über den Verbund DER KREIS zu Konditionen, die ein Einzelbetrieb so nicht erhält.

Was kostet der Einstieg?

Der Eintritt beträgt einmalig 5.000 €, die Franchisegebühr 199 € pro Monat all-inclusive, ohne Umsatzbeteiligung. Die Gesamtinvestition ist abhängig von Standort, Größe, Ausstellung und Konzept; unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. exklusives varia-Purion-Studio) unter 100.000 €, sonst höher. Eigenkapital sollte als Richtwert ab etwa 10.000 € vorhanden sein. Details unter Kosten.

Wie werde ich auf den Verkauf vorbereitet?

Über die Ausbildung: rund 9 Wochen Praktikum in unserem Pilotbetrieb in Leonberg. Du lernst Software, Sortiment und Verkaufsablauf in der Praxis kennen, bevor Dein Studio öffnet. Damit lässt sich fehlende Routine im systematischen Küchenverkauf gut aufholen.

Ist mein bestehender Standort geeignet?

Das hängt von Fläche, Lage und Einzugsgebiet ab. Sinnvoll sind etwa 150 m², ein Einzugsgebiet ab rund 20.000 Einwohnern, eine Hauptlage mit Schaufenster, 3–5 Parkplätze und möglichst kein direkter Wettbewerber im Radius von 10–15 km. Mit dem Gebiets-Check siehst Du, ob Deine Region noch frei ist; bei Bedarf bewerten wir auch einen alternativen Standort in der Nähe.

Gibt es eine Erfolgsgarantie?

Nein. Seriös lassen sich keine Umsätze oder Gewinne zusichern. Das Ergebnis hängt von Standort, Markt und Deiner Arbeit ab. Was wir liefern, sind ein erprobtes System, Einkaufskonditionen über DER KREIS, Marke, Schulung und Begleitung. Eine belastbare Einschätzung für Deinen Standort entsteht im gemeinsamen Businessplan.

Aus dem Handwerk ins eigene Küchenstudio

Du hast eine Verkaufsfläche und überlegst, ob ein Küchenstudio zu Deinem Betrieb passt? Prüf zuerst mit dem Gebiets-Check, ob Deine Region noch frei ist, und vereinbare ein Erstgespräch. Wir bewerten Deinen Standort ehrlich und rechnen die Investition im gemeinsamen Businessplan konkret für Dich durch.

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Erstgespräch

Dein erstes Gespräch führst Du mit Daniel.

Daniel Otzelberger, Expansion bei varia
Daniel OtzelbergerExpansion & Partnergewinnung

Meldet sich persönlich — innerhalb von zwei Werktagen. Rund 30 Minuten, online oder bei Dir im Studio. Ohne Verkaufsdruck, ohne Verpflichtung.

  1. 01

    Du erzählst, wo Du stehst

    Angestellt oder selbstständig, mit oder ohne Studio, mit oder ohne Branchenerfahrung.

  2. 02

    Wir sagen Dir offen, ob Dein Gebiet frei ist

    Pro Gebiet gibt es nur ein varia Küchenstudio. Ob Deins frei ist, klären wir als Erstes.

  3. 03

    Du bekommst alle Zahlen

    Eintritt, Gebühr, Investition an Deinem Standort — ohne Verpflichtung.

Alle Gespräche laufen diskret — auch gegenüber Deinem heutigen Verband oder Arbeitgeber. Du entscheidest, wann wer davon erfährt.

Keine Schufa, kein Führungszeugnis, kein Ausweis — nur ein erstes Gespräch.

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