Was bleibt – und worauf Du aufbaust
Als Schreiner oder Tischler beherrschst Du das, was sich am schwersten lernen lässt und was viele Küchenverkäufer nie ganz verinnerlichen: ein sicheres Gefühl für Material, Maße und reale Einbausituationen. Du siehst einer Wand an, ob die Planung später passt, und Du kannst einem Kunden glaubwürdig erklären, warum eine Lösung funktioniert und eine andere nicht.
Verständnis für Material, Maß und Montage
die Basis glaubwürdiger Planung
Bestehender Standort und Kundenstamm in der Region
Handwerkliche Glaubwürdigkeit im Beratungsgespräch
Unternehmerische Erfahrung als selbstständiger Betriebsinhaber
Diese Kompetenz ist im Küchenstudio kein Nebenschauplatz, sondern ein Verkaufsargument. Beratung schlägt Discount – gerade bei einem durchschnittlichen Küchen-Verkaufspreis von rund 18.000 € geht es um Vertrauen, nicht um den niedrigsten Preis. Dein handwerklicher Hintergrund ist dafür ein echter Vorsprung gegenüber einem reinen Verkäufer.
Auch eine vorhandene Verkaufsfläche, ein eingeführter Standort und ein bestehender Kundenstamm aus der Region sind Substanz, auf der ein Studio aufbauen kann. Du startest nicht bei null, sondern verschiebst den Schwerpunkt Deines Geschäfts.
Was sich ändert: vom Auftragshandwerk zum Planungs- und Verkaufsbetrieb
Der größte Unterschied liegt nicht in der Werkstatt, sondern im Geschäftsmodell. Eine Schreinerei verdient an gefertigter Arbeit und kalkuliert Aufträge. Ein Küchenstudio verdient an Planung und am Verkauf von Systemküchen – die eigentliche Wertschöpfung verschiebt sich vom Bauen zum Beraten, Planen und Abschließen.
Schwerpunkt verschiebt sich von Fertigung zu Beratung, Planung und Verkauf
Systemküchen statt Einzelanfertigung
feste Lieferanten, kalkulierbare Preise
Montage anfangs extern, damit Du Dich auf Planung und Abschluss konzentrierst
Abgabe eines Teils der Fertigung, dafür planbarer Verkaufsablauf
Konkret heißt das: Deine Zeit fließt zunehmend in Beratungsgespräche, in die Planung am Bildschirm und in den Verkaufsprozess statt in die Maschinen. Die Küchen kommen als Systemware von Herstellern wie varia Purion, Nobilia, Schüller oder Leicht; die Montage übernehmen anfangs externe Monteure. Das entlastet Dich und macht das Geschäft besser skalierbar, als wenn jede Küche durch Deine eigene Werkstatt müsste.
Ehrlich gesagt ist das auch eine persönliche Umstellung. Wer es liebt, selbst zu fertigen, wird einen Teil dieser Arbeit abgeben. Wer dagegen Freude am direkten Kontakt mit Menschen und am Verkauf hat, findet hier ein Geschäft mit anderem Schwerpunkt. Mehr zu dieser grundsätzlichen Entscheidung findest Du im Vergleich Franchise vs. Selbstständigkeit.
Dein Können bleibt. Dazu kommen Konzept, Sortiment und Anfragen.
AIPlanungssoftware und Sortiment
Im Zentrum des Studios steht die Planung. Statt Werkstattzeichnung und Auftragskalkulation arbeitest Du mit professioneller 3D-Küchenplanung – inklusive Visualisierung, mit der Kunden ihre Küche schon im Gespräch erleben. Die Software ist Teil der Schulung; Du musst sie nicht von außen einkaufen oder Dich allein einarbeiten.
Professionelle 3D-Planung mit Visualisierung
Teil der Schulung
Festes Systemsortiment statt offener Beschaffung
varia Purion als exklusive Eigenmarke
Einkaufskonditionen über den Verbund DER KREIS
Das Sortiment ist als Systemsortiment organisiert. varia arbeitet mit festen Systemlieferanten: der Eigenmarke varia Purion (exklusiv nur bei varia), dazu Bora, Nobilia, Schüller, Leicht sowie Geräten von Miele, Bosch, Siemens und AEG. Du wählst also nicht aus einem offenen Markt, sondern verkaufst ein abgestimmtes, einkaufsstarkes Programm.
Genau hier liegt ein finanzieller Hebel: Über DER KREIS – den Einkaufsverband, zu dem varia gehört – erhältst Du Konditionen, die ein einzelner Betrieb so nicht verhandeln könnte. Das exklusive varia-Purion-Studio macht außerdem eine attraktive Ausstellung möglich, ohne dass die Investition in die Schauküchen ausufert.
Ablauf und Ausstellung: das schlanke Studio-Konzept
Eine bestehende Verkaufsfläche heißt nicht automatisch, dass sie als Küchenstudio funktioniert. Das schlanke Studio-Konzept von varia rechnet mit rund 150 m² (150–200, maximal 300 m²) und 6 bis 8 Küchenkojen. Maßgeblich sind außerdem ein Einzugsgebiet ab etwa 20.000 Einwohnern, eine Hauptlage mit Schaufenster, 3–5 Parkplätze und idealerweise kein direkter Wettbewerber im Radius von 10–15 km.
Rund 150 m², 6–8 Küchenkojen, Hauptlage mit Schaufenster
Einzugsgebiet ab ~20.000 Einwohnern, 3–5 Parkplätze
Gebietsschutz für das vergebene Gebiet
Begleitung von Standortbewertung über Businessplan bis Ausstellungsaufbau
Prüf deshalb früh, ob Dein heutiger Standort diese Kriterien erfüllt oder ob ein angrenzender Ort der bessere Studio-Standort wäre. Mit dem Gebiets-Check siehst Du, ob Deine Region noch frei ist. Wo ein Gebiet vergeben ist, gilt für den Inhaber Gebietsschutz – das ist die Kehrseite, die Dir umgekehrt ebenfalls zugutekommt.
Der Weg zum eigenen Studio läuft strukturiert ab: Erstgespräch und Gebiets-Check, Standort- und Flächenbewertung, Businessplan und Bankgespräch, Schulung sowie Aufbau der Ausstellung. Bei jedem dieser Schritte begleitet varia mit konkreter Hilfe, nicht nur mit einem Handbuch.
Wie varia begleitet – und was Du mitbringen solltest
varia ist seit 1997 am Markt und Teil von DER KREIS, einem Verbund mit europaweitem Rückhalt. Der Eintritt kostet einmalig 5.000 €, die laufende Franchisegebühr beträgt 199 € pro Monat – all-inclusive (Namensrechte, Landingpage, E-Mail-Postfächer, varia Dashboard, varia InfoNet) und ohne Umsatzbeteiligung — die Gebühr ist fix, nicht prozentual.
Eintritt 5.000 € einmalig, 199 €/Monat all-inclusive, 0 % vom Umsatz
Ausbildung
rund 9 Wochen Praktikum im Pilotbetrieb Leonberg
Eigenkapital als Richtwert ab ~10.000 €
Voraussetzung
Freude an Beratung und Verkauf, nicht nur an Fertigung
Zur Begleitung gehört die Ausbildung: rund 9 Wochen Praktikum in unserem Pilotbetrieb in Leonberg im Frei-Otto-Pavillon. So lernst Du Planungssoftware, Sortiment und Verkaufsablauf in der Praxis kennen, bevor Dein eigenes Studio öffnet – das gleicht die fehlende Routine im systematischen Küchenverkauf aus.
Ehrlich zu den Voraussetzungen: Als Richtwert solltest Du Eigenkapital ab etwa 10.000 € mitbringen. Die Gesamtinvestition ist abhängig von Standort, Größe, Ausstellung und Konzept; unter bestimmten Voraussetzungen – etwa als exklusives varia-Purion-Studio – liegt sie unter 100.000 €, sonst höher. Eine belastbare Zahl entsteht erst im gemeinsamen Businessplan für Deinen konkreten Standort. Garantien für Umsatz oder Gewinn gibt es nicht – das Ergebnis hängt von Standort, Markt und Deiner Arbeit ab. Wenn Verkauf nicht Deine Sache ist und Du vor allem fertigen möchtest, ist der Schritt zum Studio vermutlich nicht der richtige.
Häufige Fragen
Muss ich meine Schreinerei aufgeben, um ein Küchenstudio zu eröffnen?
Nicht zwingend. Viele Wege sind denkbar: vom kompletten Umstieg über ein zweites Standbein bis zur Umwidmung einer vorhandenen Verkaufsfläche. Entscheidend ist, ob Standort und Fläche das schlanke Studio-Konzept (rund 150 m², 6–8 Küchenkojen, Hauptlage mit Schaufenster) tragen. Das klären wir gemeinsam im Erstgespräch und im Gebiets-Check.
Brauche ich eine eigene Werkstatt und eigene Monteure?
Für den Start nicht. Die Montage läuft im schlanken Studio-Konzept anfangs extern. Du konzentrierst Dich auf Beratung, Planung und Verkauf. Deine handwerkliche Kompetenz bleibt dabei ein Vorteil – bei der Aufmaßprüfung, der Planung und im Beratungsgespräch.
Welche Planungssoftware wird eingesetzt und muss ich sie selbst beschaffen?
Im Studio arbeitest Du mit professioneller 3D-Küchenplanung inklusive Visualisierung. Die Software und ihre Anwendung sind Teil der Ausbildung – Du musst Dich nicht allein einarbeiten oder Werkzeuge von außen einkaufen.
Kann ich frei einkaufen oder gibt es ein festes Sortiment?
Du verkaufst ein festes Systemsortiment mit varia Purion (Eigenmarke, exklusiv nur bei varia), Bora, Nobilia, Schüller, Leicht sowie Geräten von Miele, Bosch, Siemens und AEG. Der Einkauf läuft über den Verbund DER KREIS zu Konditionen, die ein Einzelbetrieb so nicht erhält.
Was kostet der Einstieg?
Der Eintritt beträgt einmalig 5.000 €, die Franchisegebühr 199 € pro Monat all-inclusive, ohne Umsatzbeteiligung. Die Gesamtinvestition ist abhängig von Standort, Größe, Ausstellung und Konzept; unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. exklusives varia-Purion-Studio) unter 100.000 €, sonst höher. Eigenkapital sollte als Richtwert ab etwa 10.000 € vorhanden sein. Details unter Kosten.
Wie werde ich auf den Verkauf vorbereitet?
Über die Ausbildung: rund 9 Wochen Praktikum in unserem Pilotbetrieb in Leonberg. Du lernst Software, Sortiment und Verkaufsablauf in der Praxis kennen, bevor Dein Studio öffnet. Damit lässt sich fehlende Routine im systematischen Küchenverkauf gut aufholen.
Ist mein bestehender Standort geeignet?
Das hängt von Fläche, Lage und Einzugsgebiet ab. Sinnvoll sind etwa 150 m², ein Einzugsgebiet ab rund 20.000 Einwohnern, eine Hauptlage mit Schaufenster, 3–5 Parkplätze und möglichst kein direkter Wettbewerber im Radius von 10–15 km. Mit dem Gebiets-Check siehst Du, ob Deine Region noch frei ist; bei Bedarf bewerten wir auch einen alternativen Standort in der Nähe.
Gibt es eine Erfolgsgarantie?
Nein. Seriös lassen sich keine Umsätze oder Gewinne zusichern. Das Ergebnis hängt von Standort, Markt und Deiner Arbeit ab. Was wir liefern, sind ein erprobtes System, Einkaufskonditionen über DER KREIS, Marke, Schulung und Begleitung. Eine belastbare Einschätzung für Deinen Standort entsteht im gemeinsamen Businessplan.
Aus dem Handwerk ins eigene Küchenstudio
Du hast eine Verkaufsfläche und überlegst, ob ein Küchenstudio zu Deinem Betrieb passt? Prüf zuerst mit dem Gebiets-Check, ob Deine Region noch frei ist, und vereinbare ein Erstgespräch. Wir bewerten Deinen Standort ehrlich und rechnen die Investition im gemeinsamen Businessplan konkret für Dich durch.
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